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Die Hand Ein weiterer Schwerpunkt bei den ambulanten Operationen liegt in der Handchirurgie. Auch hier werden sämtliche Eingriffe ambulant und wenn möglich in Lokalanästhesie oder Regionalanästhesie durchgeführt. Häufige Beschwerden an der Hand, die bei längerem Bestehen und erfolgloser konservativer Therapie operiert werden müssen, sind z.B.: Das Karpaltunnelsyndrom: Patienten verspüren ein meist nachts auftretendes taubes Gefühl in den Fingern, mit zunehmender Dauer können Schwierigkeiten bei feinmotorischen Tätigkeiten auftreten, auch ein Kraftverlust kann sich einstellen. Ursache ist eine Einengung des Mediannerven im Bereich der Handwurzelknochen. Operativ wird das darüberliegende Band gespalten, um den Nerv zu entlasten. Bereits in der ersten Nacht nach der Operation sollten die typischen Beschwerden verschwunden sein. Schnellende Finger: beim Beugen der Finger kann ein Finger nicht mehr gestreckt werden. Die Sehne bleibt in der Sehnenscheide im Bereich des Fingergrundgliedes hängen und verursacht dadurch die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung. Die operative Spaltung der Sehnenscheide beseitigt dies. Dupuytren´sche Kontraktur: Die Verhärtung einer Sehnenplatte läßt die Finger sich zunehmend in die Hohlhand einziehen. Meist sind der 4. und 5. Finger betroffen. Diese Veränderung sollte man noch nicht im Anfangsstadium (leichte Knötchenbildung in der Hohlhand) operieren, aber man darf auch nicht zu lange abwarten, da sonst schwere Einschränkungen in der Beweglichkeit der Fingergelenke resultieren. Tennis- und Golferellbogen: Dies sind chronische Überlastungsschäden am Ansatz der Sehnen (Streck- und Beugermuskulatur der Finger und Hand). Hat der konservative Therapieversuch keinen Erfolg kann durch einen kleinen Schnitt der Sehnenansatz am Knochen entlastet werden. Arthrose der Fingermittel- und Endgelenke oder der Handwurzelknochen: Bei einem zunehmenden Verlauf rheumatischer Erkrankungen kann es zu instabilen Gelenken und dadurch zu starken Schmerzen kommen. Oft bleibt hier nur als letzte Möglichkeit, das betroffenen Gelenk zu versteifen um eine Schmerzfreiheit zu erreichen. Sog. Überbeine oder Ganglien: Sie können sich im Bereich des Handrückens, des Handgelenks oder auch an Beugesehnenscheiden entwickeln. Ursache ist meist eine relative Schwäche der Gelenkkapsel, diese füllt sich mit Gelenkflüssigkeit, die dann im Ganglion eindickt und auf das umliegende Gewebe drückt. Sehnenrisse an der Hand und den Fingern müssen meist operativ versorgt werden, um eine funktionstüchtige Hand erhalten zu können. 2 Fotos: Man sieht hier deutlich die sanduhrförmige Einengung des Mediannerven beim Karpaltunnelsydrom. Ein längerer Druck auf den Nerven ohne Operation würde letztendlich eine starke Funktionseinschränkung der Hand bewirken. |
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Die meisten Eingriffe an der Hand lassen sich ambulant und in Regionalanästhesie durchführen. |
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